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GLOSSAR

Durchsatz

Durchsatz beschreibt die Menge an Arbeit, die ein System innerhalb einer Zeiteinheit verarbeitet. Je nach Messung sind das Anfragen, Dokumente oder Tokens. Für ein Unternehmen wird die Kennzahl erst aussagekräftig, wenn feststeht, welche Arbeit tatsächlich vollständig und brauchbar abgeschlossen wurde.

Serienrecherche und laufendes Kundengespräch

Über Nacht lassen sich möglicherweise viele Unternehmensprofile gemeinsam verarbeiten. Während einer Verhandlung muss dagegen eine einzelne Rückfrage rechtzeitig beantwortet werden. Eine Konfiguration mit hohem Gesamtdurchsatz kann Aufgaben bündeln und dadurch die Wartezeit einzelner Nutzer verlängern. Auch lange Dokumente oder zusätzliche Prüfungen verändern die verfügbare Kapazität.

Für die Planung sind deshalb Aufgabentyp, Dringlichkeit und Qualitätsanforderung zu unterscheiden. Warteschlangen brauchen nachvollziehbare Prioritäten. Sonst verdrängt eine große Hintergrundrecherche eine zeitkritische Entscheidung, obwohl die technische Auslastung insgesamt gut aussieht.

Welche Messung Entscheidungen trägt

Ein geeigneter Lasttest verbindet realistische Anfragegrößen mit gleichzeitigen Nutzern und tatsächlichen Abhängigkeiten. Gemessen werden erfolgreiche Abschlüsse, Fehler, Wiederholungen, Kosten und Antwortzeiten, einschließlich besonders langsamer Fälle. Hoher Durchsatz bei unbrauchbaren Ergebnissen beschreibt keine zusätzliche Vertriebskapazität. Die Verbindung zur Skalierbarkeit zeigt sich daran, wie sich diese Werte bei steigender Nachfrage verändern. Erst daraus lässt sich ableiten, ob zusätzliche Ressourcen, andere Prioritäten oder ein angepasster Ablauf sinnvoll sind.

Quellen