GLOSSAR
Zero Trust
Zero Trust ist ein Sicherheitsansatz, der Zugriffe auf Ressourcen anhand überprüfter Identität, Berechtigung und Kontext bewertet. Die bloße Zugehörigkeit zu einem Unternehmensnetz genügt dafür nicht. Entscheidend ist, wer unter welchen Bedingungen auf welche Information oder Funktion zugreifen darf.
Vertriebsunterstützung mit wechselnden Beteiligten
Ein externer Berater soll ein Angebot vorbereiten. Er braucht bestimmte Produktunterlagen, aber möglicherweise keine Vertragsdaten anderer Kunden und keine Berechtigung zum Versand. Eine KI-Unterstützung muss dieselben Grenzen einhalten. Ein technisch erreichbares Werkzeug darf daraus keine weitergehende Handlungserlaubnis ableiten.
Dazu werden Berechtigungen auf die jeweilige Aufgabe begrenzt und an den ausführenden Stellen durchgesetzt. Eine Policy Engine kann Entscheidungen anhand definierter Regeln unterstützen. Änderungen an Rollen, Projekten oder Zugängen müssen zeitnah wirksam werden. So lassen sich klare Routineaufgaben automatisieren, während folgenschwere Handlungen eine passende Freigabe erhalten.
Wirksamkeit im Ablauf prüfen
Aussagekräftig sind Tests mit entzogenen Rechten, abgelaufenen Sitzungen und absichtlich unzulässigen Zugriffen. Dabei zählt, ob Daten und Aktionen tatsächlich geschützt bleiben, einschließlich Hintergrundprozessen und integrierten Diensten. Mandantentrennung ist ein verwandter, gesondert zu prüfender Aspekt. Zero Trust beschreibt ein Gestaltungsprinzip und seine Umsetzung; eine Produktbezeichnung liefert keinen umfassenden Sicherheitsnachweis. Der laufende Betrieb braucht Verantwortliche, überprüfbare Regeln und geregelte Ausnahmen.