GLOSSAR
Modellunabhängig
Modellunabhängig beschreibt eine Anwendung, die verschiedene KI-Modelle anbinden kann. Der praktische Spielraum hängt davon ab, ob auch Aufgaben, Werkzeuge, Datenformate und Qualitätsanforderungen mit dem jeweiligen Modell funktionieren. Eine gemeinsame Schnittstelle allein belegt noch keinen problemlosen Wechsel.
Wechseloptionen im Vertriebsalltag
Ein Team könnte ein Modell für kurze Gesprächszusammenfassungen und ein anderes für anspruchsvolle Angebotsanalysen einsetzen. Ändert ein Anbieter Preise, Verfügbarkeit oder Vertragsbedingungen, wird eine Alternative wirtschaftlich interessant. Allerdings können dieselben Eingaben zu anderen Formulierungen, Auslassungen oder Werkzeugaufrufen führen.
Der Wechsel verlagert daher Arbeit in Tests, Anpassung und Schulung. Eine zusätzliche Modellanbindung lohnt sich besonders dort, wo ein Ausfall oder eine einseitige Anbieterentscheidung einen wichtigen Prozess treffen würde. Für selten genutzte Funktionen kann die laufende Pflege mehr kosten als die gewonnene Option wert ist.
Austauschbarkeit praktisch belegen
Ein sinnvoller Wechselversuch nutzt dieselben freigegebenen Kundenfälle und vergleicht Quellenbezug, Korrekturaufwand, Antwortzeit und Gesamtkosten. Auch ein Rückweg muss funktionieren. Die Evaluation sollte Unterschiede sichtbar machen, bevor Nutzer betroffen sind. So wird aus dem Anspruch auf Unabhängigkeit eine überprüfbare Begrenzung der Anbieterabhängigkeit.