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GLOSSAR

Orchestrierung

Orchestrierung koordiniert Modelle, Werkzeuge und Arbeitsschritte zu einem zusammenhängenden Ablauf. Dazu gehören Reihenfolge, Übergaben, Fehlerbehandlung und notwendige Freigaben. Ein solcher Ablauf kann fest vorgegeben sein oder abhängig vom jeweiligen Fall unterschiedliche Wege nehmen.

Vom Gespräch zum geprüften Angebot

Nach einem Kundentermin könnten zunächst Anforderungen geordnet, anschließend fehlende Produktinformationen recherchiert und schließlich ein Angebotsentwurf vorbereitet werden. Ein Rabatt außerhalb des vorgesehenen Rahmens benötigt eine zuständige Entscheidung. Orchestrierung beschreibt, wie diese Schritte zusammenarbeiten und wann der Prozess anhalten muss.

Die zusätzliche Koordination lohnt sich, wenn sie Übergabefehler oder wiederholte Arbeit reduziert. Sie kann aber auch Wartezeiten und schwer erkennbare Abhängigkeiten erzeugen. Eine unklare Anforderung wird durch mehrere Bearbeitungsstufen nicht automatisch präziser. Deshalb sollte jeder Schritt ein verständliches Ergebnis und einen benannten Empfänger haben.

Den gesamten Ablauf testen

Die Abnahme muss auch einen ausgefallenen Datenzugang, widersprüchliche Angaben und eine abgelehnte Freigabe enthalten. Ein erneuter Versuch darf beispielsweise keine unerwünschte doppelte Aktion auslösen. Beobachtbarkeit hilft, die jeweilige Ursache zu finden. Für verbindliche Zusagen bleibt zu prüfen, ob menschliche Mitentscheidung rechtzeitig und mit ausreichenden Informationen möglich ist. Maßstab ist der nutzbare Gesamtprozess.

Quellen