GLOSSAR
Strukturierte Ausgabe
Eine strukturierte Ausgabe ordnet ein KI-Ergebnis in vorgegebene Felder und Datentypen ein. Das erleichtert die Weiterverarbeitung, etwa in einem CRM. Formal gültige Angaben können trotzdem falsch, unvollständig oder durch die Ausgangsinformation nicht gedeckt sein.
Gesprächsergebnisse ohne Scheingenauigkeit übertragen
Nach einem Kundengespräch sollen Bedarf, nächster Schritt und erwarteter Termin erfasst werden. Ein festes Schema kann die manuelle Übertragung erleichtern. Problematisch wird es, wenn ein Pflichtfeld einen konkreten Wert verlangt, obwohl der Kunde noch keine Entscheidung getroffen hat.
Eine verantwortliche Gestaltung erlaubt deshalb passende Zustände für unbekannte, vorläufige oder widersprüchliche Informationen. Fachbereich und IT müssen gemeinsam bestimmen, was jedes Feld bedeutet und welche Folge seine Befüllung auslöst. Ein geschätzter Termin darf beispielsweise nicht ohne weitere Prüfung zur verbindlichen Projektplanung werden.
Format und Inhalt separat abnehmen
Zunächst wird geprüft, ob die Ausgabe dem vereinbarten Schema entspricht. Anschließend folgt die fachliche Prüfung an der Quelle: Stimmen Werte, Bedingungen und Zuordnung? Auch Ablehnungen oder unvollständige Antworten brauchen einen vorgesehenen Prozess. Bedeutungstreue und kontrollierte Weiterverarbeitung ergänzen die Formatprüfung. Der Nutzen zeigt sich in weniger Übertragungsaufwand bei gleichbleibend tragfähigen Datensätzen, nicht allein in technisch akzeptiertem JSON.