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GLOSSAR

Modellrouter

Ein Modellrouter wählt für eine Anfrage ein geeignetes Modell aus. Auswahlkriterien können Aufgabenart, erwartete Qualität, Antwortzeit, Kosten und zulässige Datenverarbeitung sein. Diese Kriterien stehen teilweise im Konflikt: Eine schnelle Antwort kann für eine einfache Zuordnung ausreichen, für eine strittige Vertragsfrage jedoch ungeeignet sein.

Aufwand nach Entscheidungsbedarf verteilen

Im Vertrieb unterscheiden sich eine Terminnotiz, eine Kundenrecherche und die Bewertung mehrerer Verhandlungsoptionen deutlich. Ein Router könnte den Bearbeitungsaufwand entsprechend staffeln. Voraussetzung ist, dass er den Bedarf ausreichend zuverlässig erkennt und unsichere Fälle an eine passendere Bearbeitung übergibt.

Fehlentscheidungen haben eigene Kosten. Ein günstiger Modellaufruf spart wenig, wenn das Ergebnis mehrfach korrigiert werden muss. Ebenso kann eine unnötig aufwendige Bearbeitung Routineaufgaben verteuern oder verzögern. Die Auswahl sollte deshalb an überprüfbare Anforderungen anknüpfen und einen Weg für unklare Fälle vorsehen.

Gegen eine einfache Lösung messen

Ein aussagekräftiger Vergleich stellt die Verteilung einer festen, gut gewählten Modellkonfiguration gegenüber. Gemessen werden akzeptierte Ergebnisse, Nacharbeit und Gesamtbetriebskosten, einschließlich der Auswahl selbst. Änderungen der Modelle können eine erneute Prüfung erfordern. Ein Tokenbudget ergänzt die Auswahl, ersetzt aber keine fachliche Qualitätskontrolle.

Quellen